software-referenz - Mobile Device Management

Mobile Device Management

Wir müssen umdenken

ADS entwickelt eine Strategie zum Management mobiler Geräte

Die Zahl der verkauften Smartphones übertrifft heutzutage die Anzahl der verkauften PCs. Viele dieser Geräte haben den Weg in Unternehmen gefunden. Für IT-Verantwortliche Anlass genug, sich intensiv mit den anstehenden Veränderungen auseinander zu setzen. Neue Geräte, unterschiedliche Mobil-Plattformen sowie die Anforderungen der Unternehmen und der Anwender müssen in Einklang gebracht werden.

Auch bei der ADS, der Allgemeinen Deutschen Steuerberatungsgesellschaft mbH, wird sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Mehr und mehr Handys und Smartphones kommen bei ADS zum Einsatz – 60 Stück sind es zurzeit, Tendenz steigend. Außerdem wird über Tablets nachgedacht. „Wir müssen jetzt sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen ergreifen", so Matthias Habig, Datenschutzbeauftragter bei ADS, „um diese mobilen Geräte zielgerichtet und flexibel einzusetzen und gleichzeitig die Sicherheit der Informationen gewährleisten zu können." Um eben diese Sicherheit zu erreichen, sind die Funktionen der Smartphones derzeit stark eingeschränkt. Nur E-Mail und Kalenderabgleich stehen zur Verfügung. Zu wenig, wie einige Mitarbeiter finden, schließlich kennt man durch die private Nutzung solcher Geräte die Möglichkeiten. Mit der Freigabe weiterer Funktionen könnten die Kollegen die Smartphones weitaus vielseitiger einsetzen, räumt Matthias Habig ein. Und genau an diesem Punkt müsse man ansetzen: Vorgaben der Unternehmens-IT, Anwenderzufriedenheit und Innovation stehen im Vordergrund seiner Betrachtungen. Ein Balanceakt, so Habig. Zum einen setze man auf die Eigeninitiative und den Spaßfaktor, den diese Geräte mit sich bringen, und somit auch die Effektivität der Kollegen erhöhen, zum anderen habe man als Beratungsunternehmen im betriebswirtschaftlichen Umfeld immer wieder mit sensiblen Kundendaten zu tun. Dieser Gratwanderung muss sich jeder Kollege bewusst werden und entsprechend handeln. Vor allem auch, weil sich das Verhalten vieler Mandanten grundlegend geändert habe. Während man sich „früher" traf und schwere Aktenordner übergab, so werden heute Informationen per E-Mail ausgetauscht. Mal schnell, mal nebenbei, vor allem aber arbeitszeitunabhängig - man ist schließlich nicht mehr an einen geregelten Arbeitstag im Büro gebunden. So vermischen sich Geräte, Daten und Zeit. Und bei vielen auch berufliche und private Informationen.

Reglementierungen und Sicherheit

Haben sich IT-Abteilungen bis dato Sorgen um die Sicherheit des PCs oder des Notebooks eines Mitarbeiters gemacht, so muss man sich jetzt um eine Vielzahl von Geräten Gedanken machen - denn der Benutzer kann sich heute schon aussuchen, mit welchem seiner Geräte er die Daten abruft und/oder bearbeitet.

Aber nicht nur das. Ein wesentlicher Punkt bei der Betrachtung ist für ADS die zukünftige Handhabung von Apps. Wie kann das Herunterladen von Apps reglementiert werden? Kann es überhaupt reglementiert werden oder muss man es ganz untersagen? Denn eigentlich ist es durchaus wünschenswert, Apps herunterzuladen, die Mandanten zur Verfügung gestellt haben. Viele neue Herausforderungen.
„Sie können viele Tools kaufen, die sie beim Management mobiler Geräte (technisch) unterstützen", erklärt Matthias Habig. „Und alle meinen, sie retten die Welt", fügt er nach einer kurzen Pause hinzu. Da das Management von iPhone, Blackberry und Co. vor allem ein organisatorisches und emotionales Thema sei, fehle immer etwas Wesentliches: die Beratungsleistung. Für ein Projekt dieser Tragweite benötigt man bei ADS nicht nur eine Software-Lösung, sondern ein Komplett-Paket von der umfassenden Beratung bis zur Realisierungsunterstützung. Und das möglichst auch mit einem Partner vor Ort.
Warum er sich für Vater entschieden habe, beantwortet er mit den guten Erfahrungen, die er bereits in anderen Projekten gesammelt habe, beispielsweise bei der Einführung der E-Mail-Verschlüsselung mit Totemo.
Denn ADS gehe jetzt nur den ersten Schritt. Es sei absehbar, dass man sich über kurz oder lang auch mit „Bring Your Own Device" (BYOD) auseinandersetzen müsse. Und bei dieser intensiven Vermischung von Geschäftlichem und Privatem gilt es, gemeinsam für viele Fragen Antworten zu finden.

Neue Wege für das Management mobiler Geräte

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, bei ihren Konzepten für das Management mobiler Geräte extrem unterschiedliche Sichten in Einklang zu bringen.

  • Anforderungen aus Sicht der Unternehmens-IT
    Die IT wählt die Geräte aus und verwaltet sie. Restriktive Sicherheitsrichtlinien werden definiert und implementiert. Funktionseinschränkungen werden akzeptiert, sofern sie aus Sicherheitsgründen erforderlich sind. Die Verantwortlichkeit für kritische Fragen wie Datenschutz und Sicherheit wird die IT-Abteilung nicht aus der Hand geben.
  • Anforderungen aus Sicht der Anwender
    Anwender wünschen sich vor allem Wahlfreiheit bei den Gerätetypen – Smartphones und Tablets sind eine Lebensphilosophie. Anwender möchten die Funktionen frei nutzen können und mit Diensten und Anwendungen experimentieren. Die Rollen einer Person als Mitarbeiter und als Konsument vermischen sich. Bereitwillig werden auch private Geräte für Unternehmensbelange genutzt.

 

kontakt

Jörg Zieger
Tel. 0431 20084-202
jzieger@vater-gruppe.de

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